Katharina Hossli

Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation

Andreas Boppart CfC<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-berg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>352</div><div class='bid' style='display:none;'>4326</div><div class='usr' style='display:none;'>62</div>

Die weltweite jährliche Gebetswoche evangelischer Kirchen steht ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums. Im Auholzsaal in Sulgen trafen sich am Sonntag 600 Christen zu einem gemeinsamen Start-Gottesdienst. Auch im parallelen Kinderprogramm wurde im grossen Stil gefeiert.
Die Kirchen und Freikirchen der Evangelischen Alllianz Sulgen und Umgebung füllten den Auholzsaal einmal mehr. Gastreferent Andreas Boppart vom überkonfessionellen Missions- und Schulungswerk Campus für Christus freute sich sichtlich am Miteinander der verschiedenen Kirchen. «Gott verbindet, nur der Teufel trennt», betonte er und ermutigte die Gottesdienstbesucher, auf diesem Weg weiter zu wachsen. «Solus Christus, wie es einer der reformatorischen Grundsätze betont, ist unser gemeinsamer Nenner und auch unsere Kraft», meinte der bekannte Redner.
In einer gekonnten Theatereinlage wurden die Zuhörer zu den Grundlagen der Reformation geführt: Die persönliche Freiheit des einzelnen Menschen, der sich vor Gott verantwortlich weiss und nicht menschen- und obrigkeitshörig ist. Dazu wurde Martin Luther fiktiv von einer modernen Journalistin interviewt. Andreas Boppart meinte dazu: «Vor 500 Jahren hat die Reformation nicht nur Freiheit, sondern auch Spaltung gebracht. Heute sehen wir, wie weltweit eine neue Reformation Christen über alle Konfessionen hinweg verbindet.»
Stephan Reutimann, Allianzpräsident und Pfarrer der Evangelischen Gemeinde Kehlhof, lud als Abschluss zum reichhaltigen Apéro ein. Die Begegnungs- und Gebetswoche bietet für alle Generationen etwas: Ein Seniorennachmittag, ein Hauskreisabend, ein Worshipabend für Jugendliche und ein allgemeiner Gebetsabend. «In allen Begegnungen wollen wir lernen, die Vielfalt christlicher Ausdrucksformen zu schätzen. Was uns verbindet, ist Christus, nicht eine Tradition», betonte der Gottesdienstleiter. Mit einer grossen Kollekte wurde ein Zeichen für «Stop Armut» gesetzt und die lokale Bibelausstellung im Herbst lanciert. Weitere Infos dazu unter www.bibelausstellung-tg.ch
Bereitgestellt: 18.04.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch