Rückblick auf Kirchgemeindeversammlung 2026

Lumii_20260306_185046765 (Foto: Sekretariat Berg)
Änderungen im Pfarramt und Wahlen als Schwerpunkte

An der Kirchgemeindeversammlung vom 23. März 2026 durfte die Vorsteherschaft 76 stimmberechtigte Gemeindeglieder und 16 Gäste begrüssen. Neben den ordentlichen Geschäften standen insbesondere Veränderungen im Pfarramt und Wahlen im Zentrum.

(Text: Joel Keller)
Sekretariat Berg,
Im finanziellen Bereich konnte Pflegerin Katharina Hediger eine praktisch ausgeglichene Rechnung 2025 präsentieren. Der Gewinn von rund 6'800 Franken wurde dem Eigenkapital gutgeschrieben. Das Budget 2026 rechnet bei unverändertem Steuerfuss von 21 Prozent mit einem Verlust von gut 23'000 Franken. Sowohl Rechnung als auch Budget wurden von den Stimmberechtigten einstimmig genehmigt.

Da Pfarrer Hanspeter Herzog den Wunsch geäussert hat, sein Pensum ab Anfang 2027 auf 80 Prozent zu reduzieren, soll auf diesen Zeitpunkt hin eine zusätzliche Pfarrperson im Teil-zeitpensum angestellt werden. Die Aufsichtskommission schlug der Versammlung hierfür Pfarrerin Nathanja Baumer-Schuppli vor, die der Gemeinde aus ihrem Vikariatsjahr 2020/2021 bereits bekannt ist und sich persönlich vorstellte. Die Versammlung unterstützte diese Lösung einstimmig und stimmte sowohl der Übertragung der Anstellungskompetenz an die Aufsichtskommission als auch der befristeten Erhöhung des Gesamtstellenumfangs des Pfarramts auf maximal 105 Prozent zu. Somit kann Pfarrerin Baumer-Schuppli ab Beginn 2027 zu 25 Prozent angestellt werden.

Für die Kirchenvorsteherschaft war eine Ersatzwahl notwendig. Als Kandidat stellte sich Jonas Bleiker zur Verfügung, der in geheimer Wahl mit beinahe allen Stimmen gewählt wurde. Zudem musste die Erneuerungswahl für die Mitglieder der Synode vorgenommen werden. Die bisherigen Amtsinhaber, Elsbeth Graf und Remo Kleiner, stellten sich erneut zur Verfügung und wurden ebenfalls mit fast allen Stimmen bestätigt.

Im abschliessenden Traktandum wurde über personellen Veränderungen im Katechetikteam, über die Aussenbeleuchtung bei der Kirche und über den Schutz vor psychischen und körperlichen Grenzverletzungen informiert. Zu letzterem hat die Kantonalkirche verschiedene Präventionsmassnahmen eingeführt, die in der Kirchgemeinde bereits weitestgehend umgesetzt wurden.

Gewürdigt und mit grossem Applaus verdankt wurden sodann Bruno Sager als zurücktretendes Mitglied der Kirchenvorsteherschaft sowie Sarah Fritschi als Hauptleiterin der Müsli-Chile und Joana Rutishauser als Hauptleiterin des Teenie-Clubs. Ein spezieller Dank ging zudem an Katharina Hediger für 25 Jahre grossartigen Einsatz im Sekretariat und für ihr zusätzliches Engagement während des gesundheitlichen Ausfalls von Pfarrer Herzog im vergangenen Jahr.